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Idee: Abschaffen der 1. Klasse bei SBB und im öV – Zweiklassengesellschaft

Für den aktuellen Zeitgeist von Gleichberechtigung und Gleichstellung wäre es angebracht, die 1. Klasse im öffentlichen Verkehr abzuschaffen. Es ist stossend, bei Staatsbetrieben wie der SBB eine Zweiklassengesellschaft zu fördern.

Was grösstenteils wegfallen würde sind 1. Klasse Passagiere die bei der Bahn arbeiten, Beamte und Politiker, die sich sowieso nicht von der Bevölkerung abheben sollten!

Wohlhabende Touristen und Geschäftsreisende nehmen sowieso das Auto, Mietwagen, Taxi oder lassen sich in der Limousine chauffieren.

Zuletzt sind es noch die Passagiere, die nur gelegentlich mit der SBB unterwegs sind und sich dann ein 1. Klasse Billett leisten. Für diese muss auch keine Zweiklassengesellschaft betrieben werden!

Einige Vorteile:

  • Keine Förderung einer Zweiklassengesellschaft bei Staatsbetrieben
  • Unsere 2. Klasse Sitzplätze sind im internationalen Vergleich schon 1. Klasse
  • Kurzstreckenflüge, Bus und Tram haben auch keine 1. Klasse
  • Privilege bei Behörden und im öV nicht käuflich
  • Mehr Sitzplätze für alle
  • Bessere Verteilung der Passagiere
  • Beamte und Politiker rücken/sitzen näher zur Bevölkerung
  • Ein Zeichen setzen. Privilegierte verzichten auch auf etwas Luxus
  • Weniger Konflikte mit Passagieren die sich im falschen Abteil befinden
  • Vereinfachung des öV

Die bestehenden 1. Klasse Abteile können so belassen werden. Jeder sitzt dort wo es ihm gefällt. Man muss nur überall die 1. und 2. Klasse Kelber entfernen.

Voilà, so wird die Schweiz ein Vorbild für eine moderne Gesellschaft!

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B.A.
9 November 2022 22:01

Wie bitte, der Sitzkomfort in der 2. Klasse sei in Schweizer Zügen 1. Klasse??? Vergessen Sie es, fahren Sie mal in einem anderen Land Bahn und realisieren Sie es! Übrigens, die Idee ist grottenschlecht, ich möchte doch nicht mit dem ganzen Pöbel zusammen Bahn fahren, und die ganze verfluchte Links-Politik mit Gleichberechtigung und Gleichstellung geht mir ebenfalls immer wieder gehörig auf die Nerven!!!

Alexander
1 August 2021 06:59

Ich denke es ist sinvoll unter verschiedenen Angeboten auswählen zu können. Falls man während der Reisezeit bzw. auf dem Arbeitsweg arbeiten möchte ist es während denn Stosszeiten in der 2. Klasse schwierig umzusetzen. Dieser ewige klassenkämpferische Unterton geht mir auf die Nerven. Es wäre an der Zeit, dass sich der Zeitgeist wandelt, mehr Sachpolitik ist ist dringendst nötig.

Diese ewige Gleichmacherei von linker Seite ist, wenn sie denn umgesetzt würde, sehr schädlich.
Z.B. Ich bin im Bauhauptgewerbe als Maschinist beschäftigt. Mein Abteilungsleiter fährt ein Wagen der oberen Mittelklasse, ein Fahrzeug das ich mir ohne Abstriche in anderen Bereichen nicht leisten könnte. Es ist aber so das mein Abteilungsleiter eine beträchtlich höhere Gesamtleistung erbringt als ich es tue, er hat auch wesentlich weniger Freizeit. Ist es denn nicht gerecht, das er sich mehr leisten kann als ich?

Jürg D. Lüthard
1 Juni 2021 16:21

Das ist die schlechteste Idee! Vergessen Sie Ihren sozialistischen Traum der Gleichmacherei.
Ich behaupte, der öV ist in der Schweiz nur wegen der 1. Kl. so erfolgreich.
In der Schweiz benutzen alle Bevölkerungsschichten die Bahn. Im Ausland ist das nirgends so.
Im Ausland können Parlamentarier eine Fahrbereitschaft benützen. Die fahren gar nie mit dem Zug, so wie alle Führungskräfte. In der Schweiz reisen fast alle Parlamentarier mit der Bahn nach Bern.
Wenn die 1. Kl. abgeschafft wird, hat die führende „Schicht“ gar kein Interesse mehr am öV.
Erwähnt sei, es gibt auch Bahnen mit drei Klassen.

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