

Bei den Behörden und im öffentlichen Sektor häufen sich die Missstände, weil immer mehr Werbung, Sponsoring und Virtue Signalling auf Kosten der Allgemeinheit und mit propagandistischen Absichten betrieben werden.
Einerseits wird für staatliche Aufgaben geworben, die keine Werbung benötigen, und, schlimmer noch, die journalistische Freiheit der Berichterstattung wird unterdrückt, indem die Chefbeamten Werbeaufträge nur an Medienunternehmen vergeben, deren Journalisten den Behörden wohlgesinnt sind.
Staatliche Aufgaben brauchen grundsätzlich keine Werbung, denn der Staat soll sich nur um das Notwendige kümmern, das nicht unter Konkurrenzdruck beworben werden muss. Werbung brauchen nur Produkte und Dienstleistungen, die im Überfluss vorhanden sind!
Solange die öffentliche Hand nicht in einem fairen Wettbewerb mit der Privatwirtschaft steht, sollte der Staat keinen Franken für Werbung ausgeben!
Werbung an sich und die Fixkosten der Kommunikationsabteilungen sind sehr teuer. Milliardenbeträge, die problemlos aus den Budgets gestrichen werden könnten. Dabei geht es nicht nur um die klassische Werbung, sondern auch um das Verbot von Sponsoring und anderen Zuwendungen, die von den Chefbeamten gerne vergeben werden.
Wie oft erschleichen sich Chefbeamte Vorteile wie VIP-Plätze bei Sportveranstaltungen, Treffen mit Influencern und Prominenten oder Einladungen zu allen möglichen Veranstaltungen, die unnötig sind.
Gute Gründe für ein Werbeverbot:
- Werbung ist überflüssig, da der Staat keine Konkurrenz hat, von der er sich abheben muss.
- Werbung ist sehr teuer und kostet den Steuerzahler jährlich Milliarden.
- Die journalistische Freiheit in der Berichterstattung wird unterbunden, sobald die öffentliche Hand bei Medienhäusern Werbung schaltet. Nach dem Motto: Wer zahlt, befiehlt. Der Einfluss von Behörden auf die politisierte Berichterstattung der Medien ist dort offensichtlich, wo viel Geld fliesst!
Die ganze Werbebranche innerhalb der staatlichen Echokammer ist ein Steuergelder-Missbrauch!
Die Werbung, das Sponsoring und alles aus der Kommunikationsabteilung ist überflüssig und gefährdet massiv die unvoreingenommene Berichterstattung der Journalisten!
Position Politique
Darüber hinaus ist staatliche Werbung unfair, da die Zielgruppe der Werbung privilegiert oder manipuliert wird, je nachdem, was mit der Werbung erzielt werden soll. Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, Kommunikationsabteilungen zu haben, die bestimmte Bevölkerungsgruppen ansprechen und mit Propaganda manipulieren.


Die Behörden und die öffentliche Hand sollen nur im Rahmen ihrer internen Möglichkeiten mit «organischem Marketing» werben, ohne bezahlte Aufträge an Werbefirmen und Werbeträger zu vergeben.
Da wir zu viele Lobbyisten im Parlament haben, die es hassen, wenn auf ihre Kosten gespart wird, brauchen wir eine Volksinitiative für ein umfassendes Werbeverbot! Es braucht jemanden in der Schweiz, der das ausarbeitet und zur Abstimmung bringt…
Hier weiterlesen: Schluss mit sinnlosen Präventionskampagnen auf Kosten der Steuerzahler!
Auf den Punkt gebracht. Danke Manuel Cadonau!
https://x.com/mcpolitik/status/1907471928094269721
Unter Werbung fällt für mich auch das Werbevideo der Steuerverwaltung Zürich. Das Video dauert eine Minute und hat den Steuerzahler 89’000.- gekostet. Die jungen Beamten bezeichnen sich als «Antrieb der Gesellschaft», obwohl diese Mitarbeiter auf mich einen sehr arbeitsscheuen und narzisstischen Eindruck erwecken. Für mich ist die Steuerverwaltung eher so etwas wie eine angezogene Handbremse für die Gesellschaft.
https://x.com/barbouillech/status/1866929721294065957