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Aussichtslose behördliche Werbekampagne für LED-Stehleuchten Förderung

Der Staat wirkt bis in Ihr Wohnzimmer. Sie werden aufgefordert, Halogenstehleuchten zu entsorgen und eine LED-Stehleuchte als Ersatz zu kaufen. Dafür erhalten Sie Geld vom Staat.

Der Unsinn besteht darin, dass die Webekampagne dem Steuerzahler bestimmt Millionen kostet und für den Umweltschutz nichts bewirkt!

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Die Förderung beträgt 40% des Kaufpreises der neuen LED-Leuchte, jedoch maximal CHF 125.– pro LED-Leuchte.

Von https://alledin.ch/

Problemchen löst sich von selbst

Denn die betroffenen Halogenlampen mit dem R7s Sockel sind in der EU und der Schweiz nicht mehr erhältlich. Das bedeutet, dass die verbleibenden Stehleuchten keine Ersatz-Halogenlampen mehr bekommen und der Besitzer von sich aus auf LED umsteigen muss!

Es braucht keine Förderung! Das Problemchen löst sich von selbst, da es keine Halogen-Ersatzlampen mehr zu kaufen gibt!

Von https://alledin.ch/

Nur theoretische Stromersparnisse

Es wird eine theoretische Stromersparnis errechnet, die die Werbekampagne gerechtfertigten soll. Die Berechnung ist aber nicht praxistauglich!

Der Energieverbrauch für Licht ist im Haushalt mit 1.5% marginal klein. Davon wird jetzt eine Art von Leuchte im Haushalt zum Austausch subventioniert. Nämlich die Halogen Stehleuchte mit dem R7s Stecksockel die es nicht mehr zu kaufen gibt.

Für die Berechnungsgrundlage der Stromersparnisse werden Halogenstrahler bei voller Leistung von 300W bis 1’000W mit LED-Lampen verglichen.

Einerseits gibt es keine LED-Lampe mit einer vergleichbaren Leuchtkraft (Lichtstrom) und zweitens werden diese Halogenlampen meistens gedimmt eingesetzt, da diese sonst das Wohnzimmer viel zu hell beleuchten würden. Beispiel beim Fernsehschauen usw.

In der Praxis bricht die ganze Berechnung auseinander:

1.
Eine 400W Halogenlampe brennt dann beim TV schauen mit 90W Leistung.
90W vs. die 10W LED ergibt dann «nur» noch 80W Ersparnis.
80W/h ist weniger als einen Rappen.
Gerechtfertigt das eine millionenschwere Werbekampagne?

2.
Eine 400W Halogenlampe voll aufgedreht entspricht 9’000 Lumen (Lichtstrom).
Die neuste und stärkste Ikea LED bringt aber nur 1’500 Lumen.
Die LED kann also keine Halogenlampe ersetzen, denn man müsste 6 LEDs dafür einsetzen!
In anderen Worten, es werden Äpfel mit Birnen verglichen.

 

Asoziale Subventionierung

Zitat Alledin: Leuchten, die weniger als CHF 125.– kosten, werden nicht gefördert.

Jugendliche, die beispielsweise die alte Halogenstehleuchte der Eltern übernommen haben und sich nur bei IKEA etwas Neues leisten können, erhalten keine finanzielle Hilfe!

Nur Bürger, die teurer im Fachgeschäft einkaufen profitieren. Bei Ikea gibt’s nur eine Stehleuchte die genug teuer ist. Eine zweite wäre vorhanden, aber die ist eine Deko-Beleuchtung und qualifiziert sich nicht als Ersatz.

 

LED-Stehleuchte produziert mehr C02 und graue Energie

Beispiel: Bei uns zuhause haben wir seit 20 Jahren eine Stehleuchte. Noch nie ist die Halogenlampe ersetzt worden, obwohl die jeden Abend brennt.

Dies ist möglich, weil die Lampe immer gedimmt brennt und so der Wolframdraht nie voll aufglüht und deshalb die Verdampfung des Drahts, bei reduzierter Leistung, kaum stattfindet. Die Halogenlampe kann so Jahrzehnte überleben.

Bei einer LED-Leuchte sind die LEDs aber meistens fest verbaut mit der Elektronik. Ist die Elektronik defekt, und das geschieht schneller als viele glauben, muss die ganze Stehleuchte entsorgt werden.

Die LEDs hätten an sich eine hohe Lebensdauer aber die Elektronik für Spannungsumwandlung und Schaltungen/Dimmen wird dem Verschleiss viel früher erliegen.

Es werden also in Zukunft viel mehr LED-Stehleuchten regelmässig ersetzt werden müssen. Das ist nicht umweltfreundlich.

Vernichtung von Steuergeld

Wir haben den Unsinn dieser Werbekampagne beleuchtet! Dafür haben die Behörden bestimmt einen Millionenbetrag an Steuergeldern vernichtet.

Für diese kurzlebige Kampagne wurde eigens eine Firma gegründet (Alledin GmbH), Mitarbeiter angestellt, Werbeagenturen beauftragt für Flyer, Werbecomics, Sticker, Webseiten, Werbung in Printmedien und Online etc.

Das Ganze für ein nicht bestehendes Problem!

  • Die Halogenlampen sind nicht mehr im Handel
  • LED-Leuchten produzieren viel CO2 und graue Energie
  • Licht ist nur 1.5% des Energieverbrauchs im Haushalt
  • Die Kampagne vergleicht Äpfel mit Birnen
  • Millionen Steuergelder vernichtet
  • Versagen der Kampagne, da bis jetzt nur 1’100 Leuchten ersetzt wurden

In einer Pressmitteilung wird der «Erfolg» verkündet, dass bereits 1’100 Leuchten eingetauscht wurden. Die Kampagne hat pro Leuchte bestimmt mehr gekostet als der Preis der Neubeschaffung an sich?! Medien bitte recherchieren!

Quelle https://alledin.ch/

Hier weiterlesen:

Idee: Werbeverbot für Behörden und damit Milliarden Ersparnisse erzielen

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1 Kommentar
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Sis'
10 Oktober 2021 13:21

Auffordern um Funktionierendes weg zum Schmeissen! Wie steht es um die Nachhaltigkeit?!?
Ich werde im Kommentar meiner nächsten Steuererklärung schreiben: Subventionen von Stehlampen ausgeschlossen!!!