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Idee: Debitkarten für Asylanten und Sozialhilfe-Empfänger

Für den Asylbereich anstatt Bargeld auszuzahlen oder Überweisung auf ein Bankkonto, eine Debitkarte (Twint / Maestro) ausstellen und laden. Damit kann der Flüchtling im Schweizer Detailhandel Einkäufe tätigten, jedoch ohne die Möglichkeit von Bargeldbezug oder mit einer sehr tiefen Limite.

Die Vorteile:

Geldtransferdienste (Western Union) können deaktiviert werden. Wir finanzieren dem Flüchtling nur seinen Alltag in der Schweiz.

Kein Bargeld für Illegales. Gutes Gefühl, dass mit den Asylzahlungen alles clean ist.

Bei einer schweren Straftat könnte der Zugang zu den Transaktionen aufschlussreich sein.

Die Nachteile:

Kein Bargeld für Ferien im Ausland. Haben Asylanten überhaupt Anspruch auf Auslandferien?

Kein Bargeld um es jemandem zu geben.

Im Sozialhilfebereich wäre eine Debitkarte mit einer flexibleren Bargeld-Bezugslimite sinnvoll für den Grundbedarf, der für das Bestreiten der Alltagskosten ausbezahlt wird.

Wäre es vorteilhaft, die Debitkarten zusätzlich zu kennzeichnen, z.B. wie in den USA als «benefit card»? Vermutlich sehr effektiv gegen den Sozialhilfemissbrauch. Wer outet sich bei Kartenzahlungen schon gerne als Sozialhilfe-Empfänger?

Quelle SKOS:

Sozialhilfe Fr. 986.- pro Monat für Grundbedarf Einpersonenhaushalt.

Sonderzahlungen kommen zusätzlich (Feriengeld etc.). Miete und Krankenkasse (ohne Selbstbehalt) zu lasten Sozialamt.

355.- Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren
85.- Bekleidung und Schuhe
46.- Energieverbrauch (ohne Wohnnebenkosten)
79.- Allgemeine Haushaltführung und persönliche Pflege
18.- Gesundheitspflege (z.B. selbstgek. Medikamente)
55.- Verkehrsauslagen inkl. Halbtax (öff. Nahverkehr, Unterhalt Velo/Mofa)
173.- Nachrichtenübermittlung, Internet, TV
146.- Freizeit, Sport, Unterhaltung, Bildung
29.- Übriges (z.B. kleine Geschenke)
986.- Monatlich an Sozialhilfe-Empfänger ausbezahlt

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Coni
25 Juli 2022 13:47

wie wird aktuell sichergestellt das mit Schutzstatus «S» Ukrainer nicht in mehreren Ländern Sozialhilfe beziehen? Bei uns ist es ein schnellverfahren und schon fliesst das Geld jeden Monat auf das Bankkonto des Ukraine Flüchtlings.
Allgemein ist die Möglichkeit da, dass EU Bürger die in der Schweiz Sozialhilfe beziehen auch in ihrem EU Heimatland Sozialleistungen beziehen könnten!?
Die Schweiz und die EU sollten eine gemeinsame Datenbank pflegen, damit die EU Bürger sich immer nur an einem Ort anmelden können!

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