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Warum haben Betrüger einen Freipass in der Schweiz?

Das oberste Gebot von Polizei und Justiz sollte die Sicherheit der Bürger sein. Trotzdem wird bei Betrugsmaschen, denen täglich viele Menschen zum Opfer fallen, meist nichts unternommen, um die Betrüger zu ermitteln.

Beispiele:

  • Telefonbetrug / Enkeltrick
  • QR-Code-Scams wie gefälschte Parkbussen
  • Online-Shopping-Betrug mit Nichtlieferung
  • Tech-Support-Scams und Malware-Erpressung
  • Online- und E-Mail-Betrug mit gefälschten Rechnungen
  • Investment- und Krypto-Scams
  • Ticket-Scams: Ticket bezahlt, nie geliefert
  • Job-Scams, Zollgebühren-Betrug, Sugar-Daddy- und Dating-Scams etc.
  • SMS-Blaster

Fehlt Polizei und Staatsanwaltschaft der Wille zu handeln? Oder sind es politische Vorgaben, die verhindern, dass die Justiz härter durchgreift?

Ich denke dabei an Albert Rösti, der Velodiebstähle härter angehen will. Dafür braucht es offenbar einen Bundesrat, um selbst eine solche Banalität politisch zu thematisieren. Warum werden stattdessen nicht die tieferliegenden Probleme angegangen und generell Diebstahl und Betrug konsequenter bekämpft?

Bei Terrorverdacht oder politischen Gegnern scheint es hingegen problemlos möglich zu sein, Bankkonten sofort zu sperren und Personen zu verhaften.

Die Polizei ist auch erfolgreich und fleissig bei belanglosem „Hate Crime“. Solche Bürger werden auch bei anonymen Social-Media-Konten ohne Geldspur schnell ermittelt. Tage später werden dann Razzien und Beschlagnahmungen zu Hause durchgeführt, gefolgt von unverhältnismässigen Strafverfahren.

Lesen Sie dazu hier:

Warum funktioniert das bei Betrügern mit bekannter Geldspur nicht?

Folgt man der Geldspur einer Überweisung, gelangt man direkt zum Geldempfänger, also entweder zum Betrüger selbst oder zu einem Mittelsmann. Weshalb werden diese Personen nicht konsequent strafrechtlich verfolgt? Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen!

Online-Scheinverkäufe ohne Lieferung passieren täglich, etwa auf Tutti.ch oder Ricardo.ch. Bezahlt wird oft per TWINT oder Banküberweisung auf ein Schweizer Konto. Anzeigen mit klaren Belegen gehen bei der Polizei ein und dennoch wird den Opfern nicht geholfen, den Täter zu fassen.

Mir ist ein konkreter Fall im Freundeskreis bekannt, bei dem trotz Anzeige nichts unternommen wurde und der Täter weiterhin Tag für Tag Bürger betrügt. Lesen Sie dazu hier: Die Schweiz ein Paradies für Online-Kriminalität!

Auch Enkeltrick-Anrufe oder Fake-Parkbussen mit QR-Codes führen stets zu einem Geldempfänger. Selbst wenn das Geld sofort abgehoben wird, sind Kontoinhaber und mögliche Mittelsmänner bekannt. Warum wird nicht sofort eingegriffen, um solche Betrugsnetzwerke stillzulegen und die Täter ins Gefängnis zu stecken?

Viele Bürger haben inzwischen den Eindruck, dass Polizei und Justiz nach dem Motto „selbst schuld“ denken und sich nicht verantwortlich fühlen, Täter konsequent zu ermitteln. Es entsteht der Eindruck, dass Beamte nur jeden Morgen zur Arbeit fahren müssen, um den Tag im Büro abzusitzen, ohne Auftrag Betrügern das Handwerk zu legen.

Polizei und Justiz haben dadurch bei vielen Bürgern das Vertrauen verloren.

Warum haben Betrüger einen Freipass in der Schweiz???

Hier weiterlesen: Die Schweiz ein Paradies für Online-Kriminalität!

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5 kommentare
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Redaktion
13/06/26 11:18

Offener Brief an Polizei: Chief-Cybercrime Serdar Günal Rütsche

…unzureichenden Tätigkeit der Strafverfolgungsbehörden, Cyberkriminellen das Handwerk zu legen.

https://positionpolitique.ch/offener-brief-an-chief-cybercrime-serdar-guenal-ruetsche/

Admin
08/06/26 13:44

Schlimmes Beispiel und obwohl das Geld auf das Täter-Bankkonto überwiesen wurde und so die Personalien bekannt sind unternimmt die Polizei vermutlich nichts das zu einer Verhaftung führt. Obwohl der Täter vermutlich ganz viele Transaktionen mit gestohlenem Geld empfangen hat.
Warum haben wir FEDPOL und sind Mitglied bei EUROPOL?!

https://www.20min.ch/story/ricardo-nach-betrugsmasche-hatte-familie-nur-noch-8-franken-auf-dem-konto-103575905

Paul Robert
12/05/26 19:28

Im Radio SRF habe ich eine Geschichte gehört von einer Frau, die durch KI betrug auch 800,000 Fr. verloren hat. Am Schluss hat die Frau Suizid begangen. Da sollten alle Alarmglocken bei den Behörden auf läuten.

Paul
09/05/26 23:35

Ich habe einen kleinen Gewerbebetrieb und habe eine schlechte Google Rezension erhalten mit Unwahrheiten. Dann bin ich zur Polizei und wollte mich erkundigen, ob ich diese Person anzeigen kann. Die Polizei hat gesagt gegen Google kann man nichts machen. Ich habe gesagt ich möchte gerne eine Anzeige aufgeben. Die Polizei hat gesagt es gibt keine Möglichkeit hier vorzugehen. Die Anzeige konnte ich nicht aufgeben. Ich vermute, es war zu viel Arbeit für die Polizei.

Rolfe
09/05/26 23:33

Ein Freund von mir hat mit Internet Betrüger 4000 Fr. verloren. Die Betrüger haben ihn erneut kontaktiert und wollten mehr Geld ergaunern. Er hat das Gespräch mit einem zweiten Handy als Video aufgenommen und ist damit zur Polizei gegangen. Die Polizei von Schaffhausen hat sich das Video nicht angesehen und wollte es auch nicht per Mail erhalten. Die Polizei hat nur gesagt da kann man nicht viel machen. Die Betrüger sitzen im Ausland und es ist aussichtslos. Er konnte keine Anzeige aufgeben und wurde vom Schalter weg gewiesen.

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